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ARBEITS-KULTUR

 

Erste Schritte in die Arbeitswelt

verschiedener Länder

 

 

Ein Projekt des Bundes der Österreichischen Waldorfschulen

 

in den Schuljahren 2006 – 2008

 

mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Kommission

 

 

 

ZUSAMMENFASSUNG DES PROJEKTS 

 

An diesem Leonardo da Vinci Mobilitätsprojekt des Waldorfschulvereins Kärnten in den Schuljahren 2006/07 und 2007/08 sind 25 Schüler/innen (Begünstigte) der Oberstufenklassen der Klagenfurter Waldorfschule beteiligt und 38 Schüler/innen (Begünstigte) der Entsendepartner in Österreich, dies sind die Waldorfschulen Schönau, Graz, Linz und Innsbruck, insgesamt 63 Begünstigte. Die Aufnahmepartner sind fast durchwegs KMU’s in den folgenden Ländern: Rumänien, Slowakei, Norwegen, Dänemark, Griechenland, Schweden, Spanien, Deutschland, Großbritannien und Italien. Bei der Auswahl der Betriebe (Aufnahmeeinrichtungen) wurde der künstlerisch-kreative und soziale Bereich besonders bedacht, aber, um das Angebot für die Schüler/innen so breit wie möglich zu halten, auch andere Branchen angeboten. Bei der Auswahl der Länder wurde im Sinne der Europäischen Dimension auf eine geografische und sprachliche Vielfalt geachtet unter Einbeziehung der neuen Mitgliedsstaaten (Slowakei) und der Beitrittsländer (Rumänien). Die Begünstigten absolvieren 3 – 9wöchige  Berufspraktika in verschiedenen Betrieben und sammeln durch informelles Lernen ihre ersten Erfahrungen in Berufspraktika in Europa.

Die Zielsetzung des Projektes ist, den Schüler/innen bei ihren ersten Schritten in die Arbeitswelt Europas innovative, formelle und informelle Wege in der Berufssuche mit einem breiten Spektrum an Betrieben anzubieten und ihnen dadurch die Möglichkeit zur Selbstreflexion durch selbstbestimmtes Lernen zu bieten. Der Titel „Arbeits-Kultur“ wurde gewählt, weil Arbeit immer auch mit Kultur zu tun hat und umgekehrt. Die Arbeitswelt verlangt von den Jugendlichen zunehmend  Schlüsselqualifikationen „life skills“ wie: Flexibilität, Engagement, Teamfähigkeit, Kreativität, selbstbestimmtes Lernen, Wille zur Fortbildung, Offenheit gegenüber anderen Kulturen, soziale Kompetenz, Toleranz in allen Erscheinungsformen und interkulturelle Kompetenzen. Da an den Waldorfschulen viele dieser Schlüsselqualifikationen den Schülern vermittelt werden und zudem von der ersten Klasse weg zwei Fremdsprachen gelehrt werden, liegt es auf der Hand, den Schüler/innen die Verknüpfung zwischen Schule und Arbeitswelt durch ein Berufspraktika und mit Hilfe des LEONARDO DA VINCI Projektes auch im Ausland anzubieten.

Auf europäischer Ebene besteht ein Bedarf nach neuen innovativen, informellen Lehr- und Lernmethoden mit einer Europäischen Dimension, ebenso besteht ein Bedarf an einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen (Schulen) und Berufseinrichtungen (Betrieben). Dieses Projekt entspricht diesem Bedarf und motiviert Schüler und Schülerinnen  Erfahrungen im Rahmen der Berufsbildung in Europa zu sammeln und ihre Fremdsprachenkenntnisse zu nützen und zu praktizieren. Das Projekt motiviert aber auch die Aufnahmebetriebe zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Schule und Unternehmen. Durch das Berufspraktikum im Ausland wird der Blick der Begünstigten geweitet in Hinblick auf spätere Beschäftigungsmöglichkeiten im In- und Ausland, davon profitieren die Begünstigen und die Aufnahmepartner. Aufnahmeeinrichtungen erhalten junge Praktikant/innen aus Europa mit Fremdsprachenkenntnissen, sie suchen teilweise auch ganz bewusst die zukünftigen Berufsausübenden aus den alten EU-Ländern, dies trifft auf die Aufnahmepartner der Slowakei und Rumänien zu.

Die Partner im Inland als Entsendepartner arbeiten schon seit Jahren zusammen, aber ein Projekt, in dem Schüler und Schülerinnen aus 5 verschiedenen Schulen als Begünstigte über ein gemeinsames Projekt im Ausland ihr Berufspraktikum absolvieren ist eine Herausforderung! Dies benötigt ein gutes Netzwerk, eine gute Koordination, Teamwork unter den Lehrer/innen auch im Inland, dies ist ein innovativer Ansatz.


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